5. Juli 2017

Der ultimative Sommersalat

Sommerlich erfrischender Salat mit Wassermelone, Feta und Pinienkernen

Vor Kurzem fragte eine Freundin im lauschigen Buschenschank in Residence (freilich mehr rhetorisch) in die Runde: "Gibt es eigentlich irgendjemanden, der Wassermelone nicht mag?" Ich kenne jedenfalls niemanden.  Und somit basteln wir heute den ultimativen Sommersalat für alle, der satt, aber nicht angegessen macht.

Salat mit Wassermelone, Feta und Pinienkernen (1 P.)


ein paar Blätter Pflücksalat* 
1/4 kleine Wasssermelone (je nach Größe)
1 Stück Feta
1 EL Pinienkerne
2 EL Olivenöl
2 EL milder Essig (z.B. Birnenbalsam)
Salz
Zitronenpfeffer oder schwarzer Pfeffer
1/2 TL Senf
etwas Wasser

Pinienkerne in einer Pfanne trocken anrösten. Salatblätter waschen und zerteilen.  Wassermelone und Feta in Stücke schneiden und auf den Salatblättern anrichten. Alle Zutaten für die Marinade in ein Schraubglas geben und gut schütteln. Über den Salat gießen und mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen.

* Im Idealfall aus Peters Garten, falls Sie einen Peter mit Garten und Pflücksalat kennen.  Danke an dieser Stelle an den Herrn Projektsponsor. 😊

Ein Besuch in Jutta Ambrositsch' Buschenschank in Residence gehört für mich zum Sommer wie das Kino wie noch nie, die Nelke am Volkertmarkt, das Bundesbad Alte Donau und - glücklicherweise in diesem Jahr zuhauf angebotenen - Yogaklassen im Freien. Über letztere freuen sich nicht nur die Gelsen. 😈

19. Juni 2017

La vie en rose oder Leben wie die Göttin in Frankreich

La vie en rose: Nicht durch die rosarote Brille, sondern unter dem roten Sonnenschirm sieht das französische Essen im Midi-Schanigarten am Hohen Markt auch noch ganz passabel aus.

Ja, so gefällt uns die Wienerstadt. Temperaturmäßig macht sie zurzeit auf italienischen Badeort. Schauten jetzt noch die Wiener/innen weniger grantig drein, könnte frau sich wie im Urlaub fühlen.

Apropos Urlaub: Auf die schönste Zeit des Jahres sollte man sich ja gut vorbereiten. Und damit kann man bekanntlich gar nicht früh genug anfangen. Da es im September in die Provence geht, versuche ich meinen Magen langsam an das französische Essen zu gewöhnen. Das ist jetzt zwar keine besondere Herausforderung, aber man sollte das auch nicht unterschätzen. 😉 Dabei hilft zum Beispiel das unweit des Büros gelegene "Midi, le petit déli", ein sehr französisches Lokal mit kleiner Karte. Trotz der übersichtlichen Karte hat man die Qual der Wahl, weil ein Gericht besser klingt als das andere. Und erst die hübschen Küchleins - siehe das Tartelette au citron im Bild oben. Yummie... Davor gab es Lachsfilet mit Erdbeeren, Jalapenos und Fenchel. Die Roséweine sahen sehr verführerisch aus, doch frau blieb standhaft, da es leider erst Mittagspause war und im Büro noch Arbeit wartete. Vielleicht schaffen wir es ein andermal ins Midi zum gemütlichen Sommerabend eintrinken...


Anfang August dann bei 34 Grad im Schatten: Salat mit gebackenem Ziegenkäse und eine klitzekleine Vanilletarte mit Früchten als Nachspeiserl 


Ja ja ja, jetzt ist Erdbeersaison und daher gab es am Wochenende eine 


Erdbeertorte


Mürbteig:
300 g Mehl (evt. weißes und Vollkornmehl gemischt)
200 g Butter
3 EL Zucker
2 Dotter
1 Prise Salz

Belag: 
1/2 Becher Schokolade-Tortenglasur
1/2 l Milch
1 P. Vanillepuddingpulver
4 EL Zucker
100 g Ricotta
etwas Zitronenschale und Zitronensaft
etwas Cointreau
Erdbeeren
gehackte Pistazien
etwas Tortengelee (Agar Agar)

Mürbteig herstellen, eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Eine befettete, bemehlte Tarteform damit auslegen und blind backen (ca. 25-30 Minuten). Auskühlen lassen.

Vanillepudding kochen und kalt werden lassen. Dann Ricotta, Cointreau, Zitronensaft und -schale unterrühren.

Die Tortenglasur erwärmen und auf dem ausgekühlten Teig verteilen. Fest werden lassen, dann die Puddingcreme darauf verstreichen. Die gewaschenen, halbierten Erdbeeren darauflegen und mit den gehackten Pistazien bestreuen. Tortengelee (Agar Agar) nach Anleitung zubereiten und sparsam auf die Erdbeeren gießen. Kühl stellen.

Erdbeertarte mit Vanille-Ricottacreme - muss bei der Hitze schnell verputzt werden 😊


Und Erdbeermarmelade (diesmal ebenfalls mit etwas Cointreau und 2:1 Gelierzucker) haben wir auch noch geköchelt. Da schwitzt man besser als beim Bikram Yoga. 😇 Jetzt aber nichts wie raus aus der heißen Küche!


Fatto a casa: Erdbeermarmelade 2017



23. Mai 2017

Grüner Spargel und ab in den Süden

Mürbteig-Quiche mit grünem Spargel und Porree (in einer Neuauflage)
  
Viel schöner kann eine Woche kaum beginnen als mit der Aussicht auf nur 3 Tage Arbeit und 4 Tage Italien. So, und mittlerweile hat sich das Verhältnis in südliche Richtung verschoben: Nur noch 1 Arbeitstag und immer noch 4 Tage vacanze in Italia. 😎

Bevor wir am Donnerstag in Richtung venezianische Lagune aufbrechen, gibt es noch die erste Festwochenpremiere (Romeo Castellucci). Die bietet gleich eine Gelegenheit zum Italienisch üben. Mal sehen, wie anstrengend sich die Festwochen heuer unter der neuen künstlerischen Leitung zeigen.

Die übrige freie Zeit verbringen wir mit Sirup einkochen (Holunderblüten- und heuer neu: Salbei-Zitronen-Sirup). Und auf den Teller kommt uns immer noch der grüne Spargel, denn die Spargelzeit befindet sich derzeit am Höhepunkt. Unsere Maßgreißlerei bietet ganz dünne, zarte grüne Spargelstangen an, die sich wunderbar für eine Quiche oder auch nur zum schnellen Anbraten eignen. Am Sonntag gab es daher eine Neuauflage der

Spargel-Lauch-Quiche


110 g Dinkelmehl (Typ 700)
50 g Dinkelvollkornmehl
100 g Butter
1 Ei
Salz

250 g grüner Spargel (dünne Stangen)
1 kleine Stange Porree
80 ml Schlagobers
2 Eier
Kräuter der Provence
Muskatnuss

Salz, Pfeffer
50 g Bergkäse (natürlich aus Vorarlberg)

Mürbteig herstellen: Mehl und Butter verbröseln, mit dem Ei und Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten. Für ca. 1 Stunde kalt stellen.

Spargel klein schneiden, die Köpfe beiseite stellen. Porree in feine Ringe schneiden.
Schlagobers mit den Eiern verrühren und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kräutern der Provence würzen. Bergkäse reiben und unterrühren.


Quicheform befetten und bemehlen. Teig flach in die Form drücken. Mit den Lauchringen und den Spargelstückchen belegen. Die Obers-Ei-Mischung darüberleeren und die Spargelspitzen darauf drapieren. Bei 180° ca. 30 Minuten backen.



22. Mai 2017

Was sonst noch im April geschah...



Ja, die Woche Sprachurlaub in Tropea war genauso unangenehm wie es auf diesem Bild aussieht. Einziges Manko: Eine Woche ist definitiv zu kurz.

Tropea, dann abends in einer der zahlreichen Osterie/Trattorie/Ristorante. Hier: Pesce spada mit der lokalen Spezialität, der süßen roten Zwiebel und kleinwunzigen Kapern, dazu Caponata. Die nach Wien transportierten Kapern (und ein paar andere Goodies) hätten mir dann auch fast einen Übergepäckszuschlag beschert.

Wieder daheim war das Wetter bescheiden und der friesische Schietwettertee kam zum Einsatz.

Aber auch in Österreich kann es schön sein. Das Ende des launenhaften Monats April genossen wir bei strahlendem Sonnenschein am Mondsee.

Und dann kam der Mai und es gab anlässlich des Muttertags eine Parisercremetorte mit kandierten Veilchenblüten. Die schmeckte dann nicht nur fraumuttern. Die uralten Schulrezepte bewähren sich halt immer wieder. Rezept folgt in Kürze.


Aber jetzt zieht es uns bald wieder in die Ferne. Wer weiß, wohin - chissà, chissà, chissà!



Parisercremetorte mit (oder ohne) kandierte(n) Veilchenblüten

 coming soon...