24. Februar 2016

Sonnengelbes Kokoscurry

Ein sonnengelbes, cremiges Kokoscurry macht gute Laune im Winter :-)

Der Winter zieht sich ganz schön dahin. Auch wenn das Thermometer zwischendurch einmal sogar 18 Grad anzeigt, ist Februar einfach nur müüüüüüüüüüüühsam
(und heuer noch um einen Tag länger). Und so versuchen wir diesen Monat mit aromatischen Currys, lustigen Filmen und entspannenden Thermenbesuchen zu überstehen.

Zuerst zum Curry: Wir köcheln ein klassisches indisches Curry, ein minimal adaptiertes (weniger Erdäpfel und deutlich weniger Knoblauch, dafür mehr Kurkuma) Fremdrezept von dieser empfehlenswerten Seite: Currywelten -  mit selbst gemachtem Ghee zubereitet (Pflanzenöl geht natürlich auch). Vorsicht bei der Dosierung der Bockshornkleesamen, da sollte das Händchen nicht zu locker sein, denn die sind sehr bitter.


Karfiol-Kokos-Curry (2 erwachsene Portionen)


1 EL Ghee
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
2 Scheiben frischer Ingwer
1 Karfiol
2 festkochende Erdäpfel
1 TL Kreuzkümmel ganz
1 TL Koriander gemahlen
1/2 TL Bockshornkleesamen
1 TL Kurkuma
1/2 TL Paprikapulver
1/4 TL Pippali (Langpfeffer)
1 getrocknete rote Chilischote
200 ml Wasser
400 ml Kokosmilch
1/2 TL Vollrohrzucker
Salz


Klein geschnittene Schalotte in Ghee glasig anbraten, dann klein geschnittenen Knoblauch und Ingwer dazugeben, danach die Kreuzkümmelsamen kurz anrösten. Dann in schneller Reihenfolge die Bockshornkleesamen, Koriander, Kurkuma, Paprika und Pippali dazugeben und kurz mitrösten. Mit dem Wasser ablöschen, Erdäpfel und den in kleine Stücke geschnittenen Karfiol dazugeben. Mit Kokosmilch aufgießen, die Chilischote hineinwerfen und das Gemüse bissfest köcheln. Dann mit Salz und Zucker abschmecken.

Film und Therme folgen am kommenden Wochenende :-)
 

5. Januar 2016

Silvester mit Meergeschmack

Gleich gehts los: Das riecht schon nach Meeeeeeeeeeeeeer....

Oh, wenn ich diesen Post sehe, habe ich ein Déjà-vu, ja, drei Jahre können so schnell vergehen.  Es ist wieder mal Zeit für eine Typhusimpfung ;-)...

Am Silvesterabend gab es zweimal Fischiges und einen immer wieder schönen Film ('O Brother where art thou'). Dazu feinen Weinviertler Frizzante von den Pöchers und Edlingers. Und als Dessert warme, halbflüssige Schokotörtchen. So lässt es sich rutschen :-).

Garnelen Buzara


2 kg Garnelen
Olivenöl
400 g Tomatenpassata
1 Zwiebel, fein hacken
4 Knoblauchzehen, fein hacken
1/2 Bund frische Petersilie, hacken
2 Esslöffel Semmelbrösel
200 ml Weißwein
1 Prise Zucker
schwarzer Pfeffer
Salz    
   
Die Garnelen waschen. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, die Petersilie und die Semmelbrösel anbraten. Mit dem Wein aufgießen, dann die Tomatenpassata dazugeben und einige Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern und die Garnelen dazugeben. Zugedeckt köcheln lassen, immer wieder umrühren, bis die Garnelen durch sind. Mit Baguette servieren.


Muscheln in Weißwein (4 P.)


2 kg Miesmuscheln
Olivenöl
1 große Zwiebel
5 Knoblauchzehen
2 Karotten
1/2 Lauchstange
1 Stange Staudensellerie
2 Lorbeerblätter
1 Flasche trockener Weißwein (0,7 l)
gehackte Petersilie
Meersalz
schwarzer Pfeffer

Muscheln gründlich säubern, unter fließendem Wasser abbürsten und Bärte entfernen. Geöffnete Muscheln wegwerfen. 


Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Karotten, Lauch und Sellerie putzen, waschen und klein schneiden. Das Gemüse im Olivenöl anbraten. Den Weißwein zugießen, die Lorbeerblätter dazugeben und aufkochen lassen. Ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Muscheln in den Topf geben und zugedeckt köcheln lassen, bis sich die Muschelschalen  geöffnet haben. Muscheln, die noch geschlossen sind, aussortieren. Mit Weißbrot servieren.

Die passende Filmmusik: Constant sorrow


1. Januar 2016

Pasta mit Gemüseragout

Pasta mit knackigem Gemüseragout

Pasta al ragù einmal anders und zwar mit einem knackigen Gemüseragout. Die schöne rote Farbe kommt von der roten Rübe.

Pasta al ragù vegetariano (4 P.)

 

2 EL Sesamöl
1/2 Zwiebel
1/2 Lauchstange
2 Karotten
1 kleiner Zucchino
1 kleine rote Rübe
5 Oliven
1 Knoblauchzehe
200 ml Passata
1/2 rote Chilischote
1/2 TL Senfsamen
1 TL Mélange Maison (sehr suprige mediterrane Gewürzmischung von Babettes)
1/2 TL Kurkuma
etwas Wasser
Salz
Pfeffer

Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken. Das geputzte Gemüse und die Oliven im Blitzhacker klein hacken. Senfsamen in Sesamöl anrösten, dann Zwiebel, Knoblauch und Chili dazugeben und weiterrösten. Passata und Kurkuma dazugeben und zum Kochen bringen. Das gehackte Gemüse, Chili und die Gewürzmischung dazugeben und ca. 20 Minuten köcheln. Abschmecken, mit Pasta servieren und eventuell mit Pecorino und Rucolablättern bestreuen. 


So, jetzt aber: Prosit 2016!

21. Dezember 2015

Kekse und so'n Zeuch

Vorweihnachtliche Stressbekämpfung mittels Irish Ginger in der Küche 18. Funktioniert gut :-)
Alle Jahre wieder die Keksbackerei.... Heuer mal ein paar Kekse weniger fabriziert, dafür aber zwei neue Rezepte ausprobiert.


Hildegard Galgant-Zimt-Kekse


250 g Dinkelmehl (Typ 700)
100 g weiche Butter
75 g feinen Vollrohrzucker
50 g gemahlene Mandeln
1 Ei
1/2 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/2 TL Galgantpulver
2 gemörserte Nelken
1 MS Muskatpulver
Abgeriebene Schale von einer Zitrone
1 Prise Salz

Butter, Zucker und Ei schaumig rühren. Danach alle weiteren Zutaten zufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Den Ofen auf 175° vorheizen. Den Teig auf einer gemehlten Fläche ausrollen, mit beliebigen Förmchen ausstechen (bei mir waren es Herzen) und ca. zehn Minuten backen.



Orangenschokoladetrüffel


200 g Feine Bitter Schokolade Orange (70%, Vivani)
100 g Butter
20 g Staubzucker
1 gute Messerspitze getrocknete Orangenschalen
2 EL Cointreau
ein paar Esslöffel gemahlene Mandeln
100 g dunkle Kuvertüre
10 g Kokosfett

Das Um und Auf ist hier die Qualität der Schokolade! Die (hoffentlich sehr gute) Orangen-Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Den Staubzucker durch ein Sieb geben und mit der weichen Butter cremig rühren. Dann die Orangenschalen, den Cointreau und die geschmolzene Schokolade unterrühren.

Die Masse mittels Kuchenspritze oder Spritzbeutel mit Lochtülle als kleine Kegel auf einen Teller spritzen. Mit den gemahlenen Mandeln bestreuen und kalt stellen.

Kuvertüre und Kokosfett im Wasserbad erwärmen und gut verrühren. Die fest gewordenen Trüffeln damit glasieren. Trüffeln im Kühlschrank aufbewahren.


Ein bisserl vorweihnachtsgesaust haben wir auch wieder, hier zwei Fremdrezepte, die ganz gut ankamen:

Couscoussalat
Als Würzöl habe ich ein Minze-Sonnenblumenöl von Gegenbauer verwendet.
 
Wurzelgemüsekorma - In meinem Korma waren Pastinaken, Knollensellerie, Erdäpfel, Süßkartoffel, Karotten und gelbe Rüben. Unbedingt mit Mangochutney und Basmatireis kombinieren. Rezept folgt.