Heute gibt es ein Rezept für ein japanisch inspiriertes Süppchen. Mit reichlicher Gemüse- und Nudeleinlage und frittiertem Tofu (erhältlich tiefgekühlt im Asialaden) ist es eine sättigende Hauptspeise. Man kann abhängig von Geschmack und Verfügbarkeit natürlich auch anderes Gemüse in die Suppe werfen, z. B. Broccoli, Blattspinat und Champignons. Oder statt der Sobanudeln, das sind graubraune japanische Buchweizennudeln, Reis- oder Weizennudeln nehmen.
Japanische Nudelsuppe (2 P.)
1,5 Stücke Abura-Age (frittierter Tofu)
1 Tasse Dashi Brühe (1 Tasse Wasser + kleiner Beutel Dashipulver)
1 EL Sojasoße
100 g getrocknete Soba Nudeln
2-3 Pak Choi
4 Frühlingszwiebeln
2-3 Shitakepilze
600 ml Wasser
1 EL Mirin
1 Beutel Dashi Brühe-Pulver
Sojasoße nach Geschmack
Frittierten Tofu kurz in heißes Wasser legen und dann auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Fett zu entfernen.
Eine Tasse Wasser mit Dashi-Pulver und Sojasoße zum Kochen bringen und den in kleine Stücke geschnittenen, frittierten Tofu darin ca. 5 Minuten leicht köcheln. Die Tofustücke danach aus der Suppe nehmen und beiseite stellen.
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Sobanudeln weich kochen, dann abseihen.
Die Frühlingszwiebeln ringelig, den Pak Choi und die Pilze in Streifen schneiden.
Wasser erhitzen, Mirin hinzufügen und aufkochen. Dann das Dashipulver einrühren und aufkochen, zuletzt die Sojasoße dazugeben. Das Gemüse und die Pilze einige Minuten darin köcheln - es sollte alles knackig bleiben.
Die Sobanudeln und die Tofustücke in zwei Suppenschalen geben, die Suppe darübergießen - und gleich aufessen.
Weil's gestern so schön war und dann doch nicht geregnet hat in der Arena - wahrscheinlich weil wir immer so brav aufessen :-) - das aktuelle Küchenlied: Shine on.
20. Juni 2014
1. Juni 2014
Landpartie im Mai und süßsaures Dessert
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| So etwas nennt sich im Gasthof Prankl Fischvariation und schmeckte köstlich. |
Es war wieder mal Zeit für eine Stadtflucht und so fuhren wir in die schöne Wachau auf ein klassisches Touristenwochenende inkl. Donauschifffahrt :-). Erfreulich waren nicht nur das Wetter und das noch relativ geringe Touristenaufkommen, sondern auch das Essen im Gasthof Prankl in Spitz. Nur der Herr Jamek hat nicht auf uns gewartet: "Weinverkauf nur bis 12 Uhr!"
Zurück in der Wienerstadt reden wir zur Abwechslung nicht über das Wetter (mir fehlen die Worte). Lieber backen wir noch schnell vor Ende der Rhabarbersaison mit diesem interessanten Gemüse ein süßsaures Dessert. Ich nehme dafür lieber mehr Rhabarber, der seit meinen Kindertagen im Garten meiner Eltern wächst, und weniger Streusel, würze diesen aber mit meinen Lieblingen Zimt und vor allem Kardamom :-):
Rhabarber-Crumble
500 g Rhabarber
3 EL Vollrohrzucker
etwas Wasser
100 g kernige Haferflocken
30 g Dinkelvollkornmehl
70 g Vollrohrzucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL Ceylonzimt
1/2 TL Kardamom
1 MS getrockneter Ingwer
60 g Butter
Rhabarber waschen, schälen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Rhabarberstücke in eine Ofenform legen, ganz wenig Wasser oder Apfelsaft dazugeben und mit 3 EL Vollrohrzucker bestreuen. 10 Minuten bei 175° Umluft backen.
Haferflocken, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Kardamom, Zimt und Ingwer vermengen, die Butter in kleinen Stücken dazugeben und ganz kurz zu kleinen Klümpchen verbröseln. Diese Masse über den Rhabarberstücken verteilen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen.
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| Heuriger Vis a vis - Dürnstein nämlich |
Rhabarber, ein Gemüse und kein Obst, stammt ursprünglich aus dem Himalayagebiet und kam über Russland im 18. Jahrhundert nach Europa. Der Name weist auch noch auf seinen außereuropäischen Ursprung hin: Der botanische Name Rheum rhabarbarum stammt vom lat. rheum barbarum (fremde Wurzel), die deutsche Bezeichnung wurde aus dem Italienischen ("rabarbaro") entlehnt.
Das Küchenlied ist dem vorvergangene Woche erlebten Attwenger-Konzert sowie der Europa-Wahl geschuldet und ist aber sowieso immer passend: Kaklakariada
20. Mai 2014
Herzerwärmende Melanzani mit Kardamom
Die Eisheiligen ließen grüßen und bescherten der Wienerstadt in den vergangenen Tagen wenige Grade (9, aber gefühlte 2), dafür viel Regen und Sturm. Brrrrrr..... Sopherl ist aber schon vorbei, also könnte langsam wieder das Frühlingswetter Einzug halten, gell?
Da trifft es sich ganz gut, dass auch Festwochenzeit ist und wir einige Zeit in Theatersälen verbringen (oder sollte ich "verleiden" sagen ? Heuer sind sie ein bisserl anstrengend, ob das mit der neuen Intendanz zusammenhängt? Na, schauen wir mal, ein paar Theaterabende haben wir ja noch vor uns.). Festwochenbedingt muss die Köchlerei zurzeit schnell gehen, daher heute ein flottes Rezept für orientalisch gewürzte Melanzani.
Melanzani mit Kardamom-Masala (2 P.)
1 kleine, schlanke Melanzani
etwas Olivenöl
200 ml Passata di Pomodoro
1 EL Ghee
frischer, geriebener Ingwer
1/2 TL Koriander, gemörsert
1/2 TL gelbe Senfsamen
3 Curryblätter
1 TL Kardamom-Masala
1/2 TL Kurkuma
1 getrocknete Chilischote
Salz
Koriandergrün
Melanzani in dünne Scheiben schneiden und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Mit Olivenöl beträufeln und 15 Minuten bei ca. 170° Umluft 15 Minuten backen.
Gewürze in folgender Reihenfolge in Ghee anbraten (Achtung, die Senfsamen hüpfen gerne aus dem Topf): zuerst den Ingwer, dann die Koriander- und Senfsamen sowie die Curryblätter, zuletzt die gemahlenen Gewürze Kardamom-Masala und Kurkuma.
Dann mit der Tomatenpassata aufgießen, salzen und etwas Wasser und die Chilischote dazugeben. Ein paar Minuten einköcheln lassen. Dann die Melanzanischeiben hinzufügen und weitere fünf Minuten köcheln lassen.
Abschmecken und mit Koriandergrün (oder Petersilie) bestreuen. Dazu gab es Emmerreis und ein Marillenchutney. Anstatt Kardamom-Masala (habe ich bei Goldhahn & Sampson erstanden und schmeckt göttlich) kann man auch Garam Masala oder eine andere Gewürzmischung nehmen. Sehr gut schmeckt das Gericht auch mit Okraschoten statt Melanzani.
Da trifft es sich ganz gut, dass auch Festwochenzeit ist und wir einige Zeit in Theatersälen verbringen (oder sollte ich "verleiden" sagen ? Heuer sind sie ein bisserl anstrengend, ob das mit der neuen Intendanz zusammenhängt? Na, schauen wir mal, ein paar Theaterabende haben wir ja noch vor uns.). Festwochenbedingt muss die Köchlerei zurzeit schnell gehen, daher heute ein flottes Rezept für orientalisch gewürzte Melanzani.
Melanzani mit Kardamom-Masala (2 P.)
1 kleine, schlanke Melanzani
etwas Olivenöl
200 ml Passata di Pomodoro
1 EL Ghee
frischer, geriebener Ingwer
1/2 TL Koriander, gemörsert
1/2 TL gelbe Senfsamen
3 Curryblätter
1 TL Kardamom-Masala
1/2 TL Kurkuma
1 getrocknete Chilischote
Salz
Koriandergrün
Melanzani in dünne Scheiben schneiden und auf ein Backblech (mit Backpapier) legen. Mit Olivenöl beträufeln und 15 Minuten bei ca. 170° Umluft 15 Minuten backen.
Gewürze in folgender Reihenfolge in Ghee anbraten (Achtung, die Senfsamen hüpfen gerne aus dem Topf): zuerst den Ingwer, dann die Koriander- und Senfsamen sowie die Curryblätter, zuletzt die gemahlenen Gewürze Kardamom-Masala und Kurkuma.
Dann mit der Tomatenpassata aufgießen, salzen und etwas Wasser und die Chilischote dazugeben. Ein paar Minuten einköcheln lassen. Dann die Melanzanischeiben hinzufügen und weitere fünf Minuten köcheln lassen.
Abschmecken und mit Koriandergrün (oder Petersilie) bestreuen. Dazu gab es Emmerreis und ein Marillenchutney. Anstatt Kardamom-Masala (habe ich bei Goldhahn & Sampson erstanden und schmeckt göttlich) kann man auch Garam Masala oder eine andere Gewürzmischung nehmen. Sehr gut schmeckt das Gericht auch mit Okraschoten statt Melanzani.
9. Mai 2014
Outdoor-Mittagessen
Jetzt beginnt die Zeit, wo frau gern ihr Ränzlein packt, um das Wochentagsmittagessen außerhalb der Büroräumlichkeiten zu genießen.
Manchmal kann es dann leider passieren, dass frau in der sonnigen Früh hoffnungsfroh ihre Lunchbox einpackt, um dann gegen Mittag in den trüben Himmel zu starren und das Picknick doch am Büroschreibtisch zu veranstalten. Egal, für drinnen und draußen eignen sich zum Beispiel diese beiden Salate mit Hülsenfrüchten und der von mir sehr geschätzten Avocado:
Rote Linsen-Avocado-Salat (1 P.)
50 g rote Linsen
1 Avocado
¼ Gurke, klein würfelig schneiden
¼ roter Paprika, klein würfelig schneiden
ein paar Basilikum-, Minze- und Petersilienblätter, gehackt
1 EL Walnussöl (oder anderes kaltgepresstes Öl)
1 EL weißer Balsamicoessig
Je ¼ TL Kurkuma, gemahlener Kreuzkümmel und Kardamom
Meersalz, Zitronenpfeffer
Zitronensaft
Aus dem Öl, Essig und den Gewürzen eine Marinade bereiten. Die roten Linsen waschen und in ca. 10 Minuten weich köcheln, abseihen. Avocado klein schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln und pfeffern. Linsen, Gurke, Paprika, Avocado und die gehackten Kräuter in einer Schüssel vermischen und marinieren. Salzen und pfeffern und gut abschmecken.
Eine Variante: Anstatt der Linsen und Gurke Kichererbsen und eine süße Zucker- oder Honigmelone nehmen. Mit Koriandergrün und Minze gewürzt, ergibt diese eine frisch-fruchtige Geschmacksmischung plus ein wenig Schärfe durch eine Chilischote. Voilà:
Kichererbsen-Avocado-Zuckermelone-Salat (2 P.)
1 Glas Kichererbsen gekocht (230 g Abtropfgewicht)
1 Avocado
3/4 oder eine kleine Zuckermelone
1 frische grüne Chilischote
frische Minze- und Korianderblätter
Saft einer halben Zitrone
3 EL Traubenkernöl (oder anderes kaltgepresstes Öl)
2 EL weißer Balsamicoessig
Salz, Zitronenpfeffer
Die Kichererbsen abspülen und in eine Schüssel geben. Avocado klein schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Melone entkernen und ebenfalls klein schneiden. Die Chilischote entkernen und fein hacken. Kichererbsen, Melone, Avocado, Chili und die gehackten Kräuter vermischen und mit Essig und Öl gut abmischen. Salzen und pfeffern.
Manchmal kann es dann leider passieren, dass frau in der sonnigen Früh hoffnungsfroh ihre Lunchbox einpackt, um dann gegen Mittag in den trüben Himmel zu starren und das Picknick doch am Büroschreibtisch zu veranstalten. Egal, für drinnen und draußen eignen sich zum Beispiel diese beiden Salate mit Hülsenfrüchten und der von mir sehr geschätzten Avocado:
Rote Linsen-Avocado-Salat (1 P.)
50 g rote Linsen
1 Avocado
¼ Gurke, klein würfelig schneiden
¼ roter Paprika, klein würfelig schneiden
ein paar Basilikum-, Minze- und Petersilienblätter, gehackt
1 EL Walnussöl (oder anderes kaltgepresstes Öl)
1 EL weißer Balsamicoessig
Je ¼ TL Kurkuma, gemahlener Kreuzkümmel und Kardamom
Meersalz, Zitronenpfeffer
Zitronensaft
Aus dem Öl, Essig und den Gewürzen eine Marinade bereiten. Die roten Linsen waschen und in ca. 10 Minuten weich köcheln, abseihen. Avocado klein schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln und pfeffern. Linsen, Gurke, Paprika, Avocado und die gehackten Kräuter in einer Schüssel vermischen und marinieren. Salzen und pfeffern und gut abschmecken.
Eine Variante: Anstatt der Linsen und Gurke Kichererbsen und eine süße Zucker- oder Honigmelone nehmen. Mit Koriandergrün und Minze gewürzt, ergibt diese eine frisch-fruchtige Geschmacksmischung plus ein wenig Schärfe durch eine Chilischote. Voilà:
Kichererbsen-Avocado-Zuckermelone-Salat (2 P.)
1 Glas Kichererbsen gekocht (230 g Abtropfgewicht)
1 Avocado
3/4 oder eine kleine Zuckermelone
1 frische grüne Chilischote
frische Minze- und Korianderblätter
Saft einer halben Zitrone
3 EL Traubenkernöl (oder anderes kaltgepresstes Öl)
2 EL weißer Balsamicoessig
Salz, Zitronenpfeffer
Die Kichererbsen abspülen und in eine Schüssel geben. Avocado klein schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Melone entkernen und ebenfalls klein schneiden. Die Chilischote entkernen und fein hacken. Kichererbsen, Melone, Avocado, Chili und die gehackten Kräuter vermischen und mit Essig und Öl gut abmischen. Salzen und pfeffern.
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